Die Implantat Behandlung
Es ist anzuraten vor der Behandlung eine Zahnreinigung zu machen
Implantate sind ein wahrer Segen um eine vernünftige Zahnversorgung zu sichern. Wer sich es leisten kann, sollte auf alle Fälle darauf zurück greifen.
Die Behandlung geht wie folgt von Statten. Zuallererst muss die Mundhygiene des Patienten in sehr gutem Zustand sein. Es ist also anzuraten vor der Behandlung eine Zahnreinigung zu machen. Sollen mehr Implantate gesetzt werden, ist es vielleicht sogar angebracht über eine Vollnarkose nachzudenken, allerdings ist das nicht der Regelfall und die Erfahrung hat gezeigt, dass eine lokale Anästhesie meist völlig ausreichend ist.
Wenn die Behandlung beginnt, lässt die Zahnarzthelferin den Patienten mit einer antibakteriellen Lösung spülen um die Keimzahl in der Mundhöhle zu reduzieren. Anschließend folgt die Anästhesie, die vom durchführenden Behandler gesetzt werden muss. Wenn der Patient gründlich betäubt ist, kann die eigentliche Behandlung erfolgen.
Als erstes wird die Schleimhaut mit einem Skalpell aufgeschnitten und mit einem sterilen Instrument oder einem Tupfer vom Knochen gelöst um freie Sicht zu schaffen. Der Tupfer soll auch verhindern, dass Blut die Sicht gefährdet und der Behandler nicht blind operieren muss. Der Schnitt wird im Bereich der Backenzähne oder bei sehr fester Schleimhaut rechtwinklig um Entlastung zu schaffen (Entlastungsschnitt) gesetzt.
Nun beginnt die eigentliche Arbeit am Knochen, dazu wird ein Plateo auf den Knochen geschliffen. Dies dient dazu besseren Halt zu schaffen und als Orientierungshilfe für den Behandler. Schließlich soll das Implantat sich einwandfrei in die Reihe der vorhandenen Zähne einfügen. Mit verschiedenen Bohrern wird nun ein Loch in den Knochen gefräst. Abwechselnd wird die Länge, dann die Breite immer mehr dem Implantat angeglichen, dabei das gefräste Loch permanent mit Kochsalzlösung gespült werden, um eine Überhitzung zu vermeiden und traumatische Schäden zu verhindern.
Das Implantat sollte möglichst fest sitzen und mit etwas Kraft in den Knochen geschraubt werden, um eine bessere Einheilung zu gewährleisten. Zum Schluss werden die Einheilkappen auf die künstliche Zahnwurzel gesetzt und das Zahnfleisch über allem wieder zugenäht. Nach der Behandlung sollte der Patient auf alle Fälle den Bereich von außen gut kühlen um Schmerzen vorzubeugen.